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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 



Themenwoche „Sterben und Tod“



Montag

Die Themenwoche Sterben und Tod begann für uns Altenpfleger am Montag, dem 22.04.2013.
Frau Hänel, Frau Graf und Frau Rabe
brachten uns als Einstieg dieses Thema erst einmal näher.

Da ging es zum Beispiel um die Bedeutung des Sterbens, die Todeszeichen und das Begleiten eines Sterbenden. Die Einführung ging bis ca. 11:00 Uhr und anschließend fuhren wir gemeinsam nach Erlabrunn in das Hospiz. Dort wurden wir herzlich in Empfang genommen. Die Leiterin des Hospizes erzählte uns erst eine ganze Menge über die Hospizarbeit, Über das Klientel und über den Sinn eines Hospizes. Danach teilte sie uns in 2 Gruppen ein, die eine Gruppe durfte im Versammlungsraum bleiben und in Büchern stöbern und sich über Interessantes belesen, die andere Gruppe wurde durch die Räumlichkeiten geführt. Danach wurde getauscht.

Wir waren alle sehr von diesem Hospiz begeistert, von der liebevollen Gestaltung zum Detail und über den Umgang mit den Bewohnern. Für uns war klar so sollte individuelle Pflege aussehen. Diese Führung ging bis ca. 15:00 Uhr und danach konnten wir nach Hause fahren.

Dienstag

Am Dienstag waren wir den ganzen Tag in der Schule und hatten Unterricht bei Frau Dumke.
Hier ging es um Kondolenzschreiben und Traueranzeigen. Von 13:00 Uhr - 15:00 Uhr kam Frau Georgi, eine Seelensorgerin, zu uns zu Besuch.
Das Thema war: Trauerbewältigung.

Mittwoch

Der Mittwoch ging mit dem Treff in Schneeberg am Friedhof um ca. 09:00 Uhr los. Dort wartete Frau May auf uns.
Die Führung auf dem Friedhof gestaltete sich interessanter, als wir erwartet hatten. Dieser Rundgang, geführt von dem Friedhofspfleger, ging bis ca. 10:30 Uhr und anschließend gingen wir zusammen in ein Cafe` und haben dort gefrühstückt. 11:15 Uhr - 13:00 Uhr hatten wir Unterricht bei Frau Hänel, da ging es um die Pflege Sterbender.

Für uns war dies ein sehr interessantes Thema, da wir auf Arbeit ständig mit dem Tod und Pflege der Sterbenden konfrontiert werden. Die Pflege nach dem Tod interessierte uns genauso viel, wir konnten lernen welche einzelnen Schritte wir befolgen sollten und auf was hierbei zu achten ist.

Zum Schluss hatten wir Unterricht bei Frau Riedel von 13:30 Uhr - 15:00 Uhr. Hier kam ein Notar zu Besuch, der einen Vortrag über Vorsorgevollmacht u. Patientenverfügung hielt. Manche fanden diesen Schwerpunkt nicht so spannend aber andere konnten sich dafür sehr begeistern. Das war unser Themenmittwoch.

Donnerstag

, der 25.04.13: Nun ging es nach Dresden.
Wir trafen uns mit der Heilerziehungsklasse am Bahnhof in Aue, von wo wir mit einem gemieteten Bus nach Dresden fuhren.

Unser erstes Ziel war Pirna-Sonnenstein, eine Gedenkstätte der Massenmorde von 1940-1941. Wir gingen erst in den Vortragssaal, wo uns der Rundführer über das Geschichtliche aufklürte und über die Hintergründe informierte. Danach zeigte er uns die verschiedenen Gebüude, das Gelünde und den Keller, wo die Massenvernichtung stattfand. Dies waren sehr fesselnde und schockierende Momente für jeden von uns.

Wir stellten uns alle die gleichen Fragen: Wie konnte so was Schreckliches, so lang verborgen bleiben? Wie künnen Menschen, Gleichgesinnten solches Leid zufügen? Wie grausam künnen Menschen sein? Wir entschieden uns, eine Spende da zulassen, für den Erhalt dieser Gedenkstütte.

Nach diesem Rundgang war die Stimmung der Klasse etwas geknickt und niedergeschlagen. Wir mussten die ganzen schrecklichen Informationen erst einmal verarbeiten und verdauen. Es war nun ca. 11:15 Uhr und wir gingen zum Bus zurück.

Das nüchste Ziel war das Hygienemuseum, doch wir hatten noch etwas Zeit und wir konnten etwas Essen gehen in der Dresdner Stadt. Der Themenschwerpunkt im Museum war ü Sterben in Würdeü.

Eine Referentin zeigte uns ein Video über einen Mann, der an ALS erkrankte und der Tod bei ihm vor der Tür stand. Wir sollten uns Gedanken darüber machen und sie Teilte uns in 2er Gruppen ein. Jede Gruppe bekam ein anderes Thema und musste dies ausarbeiten und anschlieüend der Klasse vortragen. Vom Museum konnten wir leider nicht viel sehen, da die Zeit zu knapp war.

Wir waren sehr enttüuscht darüber, da wir Videos und Vortrüge auch in der Schule anschauen künnen und ausarbeiten künnen.16:00 Uhr traten wir die Heimreise an.

Freitag

, der 26.04.13: Freitag war der letzte Tag unserer Projektwoche.
Dieser lief etwas anders als geplant ab, der Bestatter hat uns leider abgesagt, da er zu viel Arbeit gehabt hatte.

Wir konnten uns jedoch so einigen, dass wir das noch nachholen werden. Wir trafen uns also 08:00 Uhr in der Schule in Schneeberg, wo wir eine kurze Reflexion machten und bei Frau Kaufmann ein Video über Nahtoderfahrungen anschauten. Dieses Video war sehr interessant und wir diskutierten noch eine Weile danach, darüber.

Gegen 12:00 Uhr fuhren wir nach Schwarzenberg in das Piccolo, dort behandelten wir das Thema üTrauerbrotü bei Frau Rabe, machten eine lange und genaue Reflexion über die vergangene Woche und haben zusammen Mittag gegessen.

Im Groüen und Ganzen waren wir sehr zufrieden mit dieser Woche. Wir lernten vieles interessantes Neues rundum das Thema ü Sterben und Todü und ich denke jeder hat sich eine eigene Meinung bilden künnen und kann dem entsprechen anders mit dem Tod umgehen als zuvor.