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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 



Entdecke den Wald mit der EZ13A



Am 17.06.2014 war es endlich so weit. Unser Waldfest konnte, nach intensiver vierwöchiger Vorbereitung, in die Praxis umgesetzt werden. 07.30 Uhr trafen wir uns (EZ13A) in Lauter am Indian Point, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Das angrenzende Waldgebiet wurde von uns angehenden Erzieher/innen tatkräftig genutzt. Insgesamt errichteten wir vier Stationen, von denen eine auf dem Indian Point-Gelände und die restlichen drei sich im Wald befanden.

Natürlich lässt sich so ein Waldfest schlecht ohne Kinder durchführen. Deshalb luden wir das Kinderhaus „Mini und Maxi“ aus Lauter ein. Um 09.45 Uhr trafen insgesamt 36 Kinder, sowie zwei Erzieherinnen, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin und eine Mutti auf dem Gelände ein.



Alle waren schon sehr neugierig und gespannt gewesen, was sie denn zu erwarten hatten. Um den Spannungsbogen weiter aufrecht zu erhalten, begannen wir zur Einstimmung mit einer kleinen Bewegungsgeschichte, namens „Indianerzwerge“.

Im Anschluss teilten sich die Kinder in vier Gruppen, mit jeweils neun Personen, um ihre Entdeckungstour zu starten. An unserer ersten Station durchliefen die Kinder einen Siegerparcour. Dieser enthielt einen Slalom-Lauf, damit die koordinativen Fähigkeiten ausgebaut werden. Des Weiteren bot die Station das Dosen werfen an. Dabei übten die Kinder ihre Geschicklichkeit und Zielgenauigkeit. Außerdem legten sie aus geometrischen Figuren Steinbilder, um den mathematischen Bildungsbereich zu stärken.

Unsere Station zwei hieß Bärenstark und Mäuseschlau. Dabei konnten die Kinder ihre kreativen Fähigkeiten erproben, indem sie ein Waldbild gestalteten. Weiterhin bot sie noch eine Baumstammwippe, um den Gleichgewichtssinn zu fördern. Am Ende der Station wartete auf die Kinder ein Schatz, welcher jedoch nicht einfach zu erreichen war. Sie mussten noch einmal richtig Kraft anwenden. Der Schatz befand sich in der Mitte eines Kreises und die Kinder versuchten mit einem Tau, an den Schatz hinan zukommen, ohne dabei den Kreis zu übertreten.

Bei der Station drei erwartete die Kinder ein Sinnespfad. Hierbei konnten sie ihre taktile und olfaktorische Wahrnehmung unter Beweis stellen, indem sie verschiedene Naturmaterialien, welche in Boxen versteckt waren, erfühlen und erriechen mussten. Zu riechen gab es Minze, Holunderblüten, Moos und Holz mit Harz und Heu. Außerdem fühlten sie Zapfen, Tannennadeln, Moos, Rinde und Blätter. Bei unserer letzten Station verwandelten sich die Kinder in kleine Goldjäger. Jedoch lies sich das Gold nicht ohne Mühe finden, kleine Hindernisse (Baumstamm-u. Zapfenlauf, Slackline), auf denen die Kinder Ausdauer, Geschicklichkeit und Konzentration erlernten, erschwerten den Weg zum Gold. Weiterhin übten sich alle still zu sein, damit keine Goldräuber vor ihnen das Gold fanden.

Am Ende wartete jedoch ein Bächlein auf die Kinder mit vielen Goldnuggets, welche sie schürfen mussten. Die Anstrengung lohnte sich, denn sie durften all ihr gefundenes Gold mit nach Hause nehmen. Doch so eine Entdeckungstour durch den Wald, mit diesen vielen Hindernissen, ist sehr kräftezehrend. Deshalb warteten am Indian Point auf die Kinder Grillwürstchen, Stockbrot und Goldwasser, um die Kraftreserven wieder zu regenerieren.

Lydia Kehrer EZ13A